Sicherheit

SSLv3: Kaspersky-Software hebelt Schutz vor Poodle-Lücke aus

 

SSLv3

Das Paket Kaspersky Internet Security kann auch bei Browsern, die unsichere Verbindungen per SSLv3 nicht unterstützen, das veraltete Protokoll dennoch aktivieren. Patchen will das der Hersteller erst 2015, es gibt aber schon jetzt eine einfache Lösung.

Selbst wenn ein Browser wie der aktuelle Firefox 34 und die nächste Version 40 von Chrome SSLv3 nicht mehr nutzt, kann darüber dennoch eine Verbindung hergestellt werden. Dies berichtet Heise Online, nachdem ein Leser die Redaktion darauf aufmerksam gemacht hatte. Die Kollegen konnten das Problem nachstellen, es liegt daran, wie Kaspersky Internet Security funktioniert.

Das Programm arbeitete wie ein Man-in-the-middle: Ist die Funktion “Sichere Verbindungen untersuchen” in der Kaspersky-Software eingeschaltet, so kommuniziert der Browser nicht mehr direkt mit einem Server, sondern mit dem vermeintlichen Schutzprogramm. Dieses stellt selbst dann eine SSLv3-Verbindung her, auch wenn dieses Protokoll im Browser ausgeschaltet ist.

Das ist problematisch, weil die Verbindung dann über die Poodle-Lücke angreifbar ist. Eine vermeintlich verschlüsselte SSL-Verbindung ist durch Poodle angreifbar, deshalb entfernen die Browserhersteller derzeit auch das veraltete SSLv3 aus ihren Programmen. Die Kaspersky-Software fügt diese Funktion nun unnötigerweise wieder hinzu.

Der russische Antivirenhersteller bestätigte Heise Online das Problem und will sein Produkt patchen – aber erst im ersten Quartal 2015. Im Supportforum von Kaspersky heißt es sogar, ein Rechner sei nur durch Poodle angreifbar, wenn er ohnehin schon kompromittiert sei. Und eine Man-in-the-Middle-Attacke würde das Kaspersky-Programm sowieso abfangen – ein schwaches Sicherheitsversprechen.

Wer Kaspersky Internet Security also bis zu einem Patch weiterhin einsetzen will, sollte die Option “Sichere Verbindungen untersuchen” vorerst abschalten und seinem Browser SSLv3-Verbindungen verbieten.

Erstmals veröffentlicht:

http://www.golem.de/news

Internet Business

Der Online-Ruf: So schützen Sie sich vor Mobbing im Internet

Jeder kennt sie, und ihr Bild ging mit Begriffen wie “Monica-Gate” um die Welt: Monica Lewinsky erlangte traurige Berühmtheit als die Praktikantin im Weißen Haus, die es mit dem US-Präsidenten trieb.

Als die Affäre nach knapp zwei Jahren aufflog, herrschte im Internet eine klare Meinung über sie: Monica Lewinsky war in den Augen der meisten “das Flittchen”, das beinahe den mächtigsten Mann der Welt zu Fall gebracht hatte.

Heute, 16 Jahre später, spricht die berühmteste Praktikantin der Welt darüber, wie es sich anfühlte, das “erste Opfer von Cybermobbing” gewesen zu sein. Sie erzählt, wie ohnmächtig sie jahrelang war, und spricht über Selbstmordgedanken.

Ob Lewinsky wirklich das erste Cybermobbing-Opfer war, kann bezweifelt werden. Doch dass üble Nachrede, Verleumdung und Lügen in Foren, Chatrooms, E-Mails, sozialen Netzwerken und anderen Onlinediensten immer mehr Menschen das Leben zur Hölle machen, ist leider ein trauriger Fakt.

Mobbing ist psychische Gewalt

Mobbing ist schwer greifbar. Es gibt nicht mal eine allgemeingültige Definition. Mobbingopfer im Arbeitsumfeld sind ständig negativen Bemerkungen oder Kritik ausgesetzt und bald sozial isoliert.

 

Doch Mobbing findet längst nicht nur als Getuschel auf dem Büroflur statt: Gelästert wird per Skype, über E-Mails und in sozialen Netzwerken. Aber nicht nur im Job, auch unter Nachbarn und Bekannten nimmt Cybermobbing stetig zu.

Onlineplattformen wie “Rottenneighbor” und “iShareGossip” versuchten, aus Online-Attacken gegen Mitmenschen sogar Geld zu schlagen. Beide gehören zum Glück der Vergangenheit an, doch in der digitalen Welt finden Cybermobber genug andere Möglichkeiten: Besonders Kinder und Jugendliche, für die heute Smartphones und soziale Netzwerke selbstverständlich sind, werden oft Opfer einiger Mitschüler.

Wie viele Opfer unter dieser Art psychischer Gewalt leiden, lässt sich nur schwer beziffern, denn viele schweigen gegenüber Eltern und Lehrern – oft aus Scham.

Sie haben einen Ruf zu verlieren!

Gerade im Internet ist es schwierig, Angriffen gegen die eigene Person zu begegnen, denn die Täter bleiben oft anonym. Die beste Möglichkeit, Cybermobbing effektiv zu vermeiden, ist Datensparsamkeit. “Nutzer sollten ihre Netznaivität ablegen. Den digitalen Radiergummi gibt es nicht!”, sagt Catarina Katzer.

Gemeinsam mit der renommierten Forscherin hat die Redaktion zehn Tipps gegen Cybermobbing erarbeitet. Wie verhindern Sie Cybermobbing? Und was können Sie tun, wenn Sie in die Schusslinie geraten sind? Der folgende Zehn-Punkte-Plan hilft Ihnen effektiv, Anfeindungen im Internet zu vermeiden und notfalls überlegt zu reagieren.

1. Angriffsfläche verringern

Vermeiden Sie online jede unnötige Äußerung, die später gegen Sie verwendet werden kann. Dazu gehören intime Bekenntnisse ebenso wie wütende Äußerungen über Chefs und Kollegen. Egal ob in sozialen Netzwerken, Foren, per Messenger oder App: Was einmal hier landet, kann Ihnen jederzeit zum Verhängnis werden.

2. Trau! Schau! Wem?

Überlegen Sie ganz genau, wem Sie etwas anvertrauen! Gerade in sozialen Netzwerken sollten Sie beachten, dass in den Grundeinstellungen meist nicht nur Freunde Ihre Kommentare zu bestimmten Themen lesen können, sondern auch Dritte, die mit Ihren Freunden in diesem Netzwerk verknüpft sind.

3. Vorsicht mit Bildern

Überlegen Sie genau, wem Sie Bilder von sich schicken. Vermeintlich sichere Dienste und Apps weisen oft Sicherheitslecks auf. Dann landen Ihre Bilder im Netz.

4. Suchen Sie sich selbst

Googeln Sie sich selbst regelmäßig, und nutzen Sie Personensuchmaschinen wie Yasni und 123people. So erfahren Sie, was über Sie im Netz zu finden ist.

5. Gesichtskontrolle

Stehen Bilder von Ihnen im Netz, von denen Sie nichts wissen? Das zeigt Ihnen Googles Bildersuche. Ziehen Sie dazu ein Bild von sich selbst in das Suchfenster, dann zeigt Google ähnliche Bilder im Netz an.

6. Netzwerke prüfen

Nutzen Sie Personensuchen sozialer Netzwerke. Suchen Sie nach Ihrem eigenen Namen. So erfahren Sie, ob von anderen erstellte Fake-Profile existieren.

7. Nicht antworten!

Auch wenn es Ihnen unerträglich erscheint: Sollten Sie Opfer eines Cybermobbers geworden sein, antworten Sie nicht! Denn dann reagieren Sie genau so, wie der Täter es sich in der Regel wünscht. Drohen Sie nicht, und beleidigen Sie nicht zurück. Sonst werden Sie ganz schnell selbst zum Täter.

8. Beweise sichern

Wurden Beleidigungen, falsche Behauptungen oder unerwünschte Bilder und Filme von Ihnen ins Netz gestellt, sollten Sie das Material zur Beweisführung sichern. Erstellen Sie Bildschirmfotos mit Internetadresse und zeitlichen Angaben. Dabei helfen Ihnen auch Online-Angebote wie Netz-gegen-Mobbing.de.

9. Blockieren und löschen

Um Cybermobber abzuwehren, können Sie die Blockierfunktionen von Facebook, MSN, Skype & Co nutzen. Nach der Beweissicherung sollten Sie Mobber-Kommentare, -Bilder und -Videos löschen. Sie können etwa bei Google, Facebook oder über Forget Me entsprechende Löschanträge stellen.

10. Hilfe finden

Kinder und Jugendliche, die Opfer von Cybermobbing werden, können sich unter 0800-1110333 (Nummer gegen Kummer) kostenlos beraten lassen. Eltern, die sich beraten lassen wollen, wählen 0800-1110555. Erwachsene Mobbingopfer finden unter Polizei-Beratung.de entsprechende Hilfsangebote.

Quelle: Computer Bild. Mehr zum Thema finden Sie in der Computer Bild, Ausgabe 24/2014.

 

zur Webseite:

www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article134367714/

SEO

Suchmaschinenoptimierung im Wandel

Die Dienstleistung SEO oder auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung ist ja schon seit etlichen Jahren eine eigene Branche, die viele neue Agenturen und damit auch Arbeitsplätze geschaffen hat. In den ersten Jahren ab ca. 2005 war es noch im Vergleich zu heute wesentlich einfacher, eine Webseite bei oft eingegebenen Suchbegriffen in die Top 10 bei Google zu bringen. Google hatte damals längst nicht so viele Regeln für ein gutes Ranking aufgestellt, außerdem war die Konkurrenz viel kleiner. Heute sieht das ganz anders aus. Viele Selbständige und kleine Agenturen mussten nach den diversen Panda und Penguin Updates leidvoll erfahren, dass ihre bisherige Strategie nicht mehr zum Erfolg führt. Gerade kleinere Kunden stürzten mit ihrer Website aus den Top Suchergebnissen, obwohl es kein übertriebenes Linkbuildung (Linkaufbau) gab und die Seiten sauber programmiert waren. Dazu kam aber noch ein andere Faktor. Das Internet konnte irgendwann niemand mehr ignorieren und die meisten potentiellen Kunden im Internet kommen nun mal über die Suchmaschinen und da vor allem von Google. Also wurde die Konkurrenz immer größer und die großen Player aus dem Handel nahmen und nehmen viel mehr Geld in die Hand für die Suchmaschinenoptimierung. Man sieht das ziemlich gut gerade bei Suchen bei Google nach allen möglichen Shopping-Produkten und natürlich bei den ganz großen Suchbegriffen in den Branchen Kfz, Versicherung, Finanzierung, Urlaub und Reisen, sowie Gesundheit. In den meisten Fällen sind bei den besten Suchbegriffen fast nur große Shoppingsportale, Vergleichsportale und ähnliche Wettbewerber auf der ersten Suchergebnisseite zu finden. Viele Shops mussten sich damit abfinden, dass sie keine Chance haben, mit Suchmaschinenoptimierung wirklich bei Google nach vorne zu kommen. Dafür reicht bei diesen kleinen Shops das Budget einfach nicht aus. Und eine kleine Webfirma, die in einer Nische Produkte oder Dienstleistungen verkaufen möchte, hat keine Manpower, um eine Suchmaschinenoptimierung selbst durchzuführen, sozusagen inhouse. Ich kann hier keine konkreten Zahlen nennen, aber der finanzielle Aufwand, den die großen Portale betreiben, um bei Google auf der ersten Suchergebnisseite zu stehen, ist immens. Letzten Endes ist es ja eigentlich ein Werbeetat, schließlich ist SEO oder Suchmaschinenoptimierung eine Maßnahme, um Kunden zu gewinnen.

Aber man muss nicht komplett vor den Konzernen kapitulieren. Heutzutage ist es fast schon überlebensnotwendig, sich auf kleine, aber feine Nischen zu beschränken. Lieber wesentlich weniger Produkte liebevoll präsentieren, mit selbst geschriebenen Texten beschreiben und möglicherweise sogar eigene Fotos zu produzieren, als tausendfach verwendete Herstellerbeschreibungen auf tausenden von Unterseiten zu platzieren, die kein Mensch findet. Viele Shopbetreiber haben aber auch in Sachen Google aufgegeben und verkaufen einen nennenswerten Anteil mittlerweile bei Amazon. Für viele ist es aber nicht das, was sie eigentlich ursprünglich mit ihrem Shop wollten.

Ich weiß, das klingt alles ein wenig sehr deprimierend, trotz alledem sollten Sie sich mal an eine professionelle Suchmaschinen Agentur wenden, um mal einen Marktüberblick zu bekommen und die eigenen Chancen analysieren zu lassen. Im besten Fall bekommt man gute Tipps, auf welche Produkte man sich konzentrieren soll, und in welchen Bereichen es absolut keinen Sinn macht, Suchmaschinenoptimierung zu betreiben.

Sicherheit

Weitere US-Ketten gestehen Hack ihrer Zahlungssysteme

Dairy Queen und Kmart mussten zugeben, dass auch ihre Kassensysteme gehackt wurden. Die Eindringlinge sammeln die Daten von Plastikgeld. PINs seien aber nicht mitgeschnitten worden, heißt es.

Zwei große US-Ketten haben Ende der Woche mitgeteilt, dass ihre Zahlungsabwicklungssysteme nicht sicher waren. Sowohl bei dem Schnellrestaurant-Franchise Dairy Queen (DQ) als auch beim Warenhaus KMart haben Angreifer über längere Zeit Daten abgegriffen. Betroffen sind Kreditkarten, Debitkarten und ähnliches Plastikgeld aller Banken. PINs und Sozialversicherungsnummern sollen sie allerdings nicht erbeutet haben.

Kmart hat den Angriff eigenen Angaben zufolge am vergangenen Donnerstag entdeckt. Eine nicht genannte Malware hat demnach seit Anfang September ihr Unwesen getrieben. Der Online-Shop sowie die zum selben Konzern gehörenden Sears- und Roebuck-Läden sollen nicht betroffen sein. Ansonsten hält sich KMart mit Auskünften zurück. Man sollte davon ausgehen, dass jede der über 1.200 Filialen einbezogen war.

Dairy Queen nennt das Kind beim Namen: Die Zugangsdaten eines Dienstleisters seien kompromittiert worden. Über diesen Account sei dann die Malware Backoff installiert worden. Ähnlich waren die Täter bei der Kaufhauskette Target vorgegangen. Dort konnten sie eine Art Hausmeisterzugang verwenden.

Kein Einzelfall

Betroffen sind knapp 400 der etwa 4.800 US-Filialen der verschiedenen Dairy-Queen-Marken, darunter auch Orange Julius. Wie aus der veröffentlichten Liste hervorgeht, war die Malware von Anfang August bis Ende August oder Anfang September, in einem Fall in Florida bis Anfang Oktober aktiv. Die meisten DQ-Filialen werden von Franchise-Nehmern geführt.

Sowohl Kmart als auch DQ machen keine Angaben darüber, wie viele Bezahlkarten ins Visier der Malware gekommen sein könnten. Bei Target (USA) waren es bis zu 40 Millionen Datensätze von Kreditkarten und 70 Millionen Kundendatensätze gewesen, Home Depot (USA und Kanada) sprach von bis zu 56 Millionen Karten.

Der Logistiker UPS, die Restaurantkette P.F. Chang’s, das Nobelwarenhaus Neiman Marcus , die Heimwerkerkette Michaels und die Supervalu-Supermärkte sind weitere Beispiele. Insgesamt dürften mehr als 1.000 US-Firmen unfreiwillig zur Datenschleuder geworden sein. Und bei der Bank JPMorgan Chase hatten sich Hacker dieses Jahr sogar Rootrechte auf 90 Servern verschafft. Damit konnten sie auf Daten von 76 Millionen Haushalten und sieben Millionen kleiner Unternehmen zugreifen.

 

Von:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/

Audio-Video-Streaming

Netflix startet am 16.9. – Kooperation mit Telekom und Vodafone

Netflix hat sich zu seinem Deutschlandstart am 16.9. starke Partner mit ins Boot geholt. Nämlich die Deutsche Telekom und Vodafone.
Am Dienstag den 15. September 2014 startet Netflix seinen Video-Streamingdienst in Deutschland. Um sich gegen die hiesigen Platzhirsche wie Maxdome, Sky und Amazon Prime Instant Video durchzusetzen, hat Netflix offensichtlich eine Partnerschaft mit der Deutschen Telekom und Vodafone geschlossen.

Das berichtet die Wirtschaftswoche in ihrer Online-Ausgabe. Netflix soll mit seinen Inhalten demnach das Video-on-Demand-Angebot Entertain der Deutschen Telekom erweitern. Bei der Deutschen Telekom wäre Netflix aber nicht der erste Kooperationspartner in Sachen Video-Streaming. Denn die Telekom arbeitet diesbezüglich schon mit Sky und Maxdome zusammen. Wie der Mediendienst Meedia berichtet, strebe die Deutsche Telekom ein möglichst vollständiges Unterhaltungsangebot bei Entertain an.

Aber nicht nur beim Internet via DSL kommen wohl Netflix-Inhalte im Rahmen einer Kooperation zum Einsatz. Auch Vodafone will sein Unterhaltungsangebot mit Hilfe von Netflix offensichtlich aufbohren (die Netflix-Apps für iOS und Android gibt es bereits). Nur dass bei es Vodafone eben darum geht Netflix-Inhalte via Mobilfunk anzubieten. Laut Wirtschaftswoche soll auch E-Plus an einer Kooperation interessiert sein.

Preise

Netflix startet am Dienstag in Deutschland. Die Monatsabos sollen 7,99 Euro (ein Gerät und SD-Auflösung), 8,99 Euro (bis zu zwei Geräte und bis zu HD-Auflösung) oder 11,99 Euro (bis zu vier Geräte, bis zu Ultra-HD-Auflösung) kosten. Um dem deutschen Filmgeschmack zu treffen, sind unter anderem Till-Schweiger-Filme, “Stromberg” und “Die Sendung mit der Maus” mit an Bord. International große Anerkennung erwarb sich Netflix mit der Eigenproduktion House of Cards mit Kevin Spacey.

 

Webseite:

www.pcwelt.de/

Internet Business

Kartellamt weist Verleger-Beschwerde gegen Google ab (und wie)

Die deutschen Verleger haben vom Kartellamt einen Korb bekommen, die Wettbewerbshüter haben eine Beschwerde gegen den Suchmaschinenriesen abgewiesen, ja abgeschmettert. Die VG Media, die das Leistungsschutzrecht abwickeln soll, argumentiere “nicht schlüssig” und soll zudem selbst kartellrechtlich aufpassen.

Klare Absage in Richtung VG Media

Wie die Online-Ausgabe der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) schreibt (via @GillyBerlin), hat das Bundeskartellamt eine Verleger-Beschwerde zum Thema Leistungsschutzrecht (LSR) klar zurückgewiesen: Die Verleger hatten über ihre für die LSR-Durchsetzung gegründete VG Media einen Machtmissbrauch Googles moniert.

Das Suchmaschinenunternehmen hatte nach der Verabschiedung des Leistungsschutzrechts den Verlagen das “Angebot” gemacht, sich explizit mit der kostenlosen Nutzung ihrer Inhalte auf Google News einverstanden zu erklären oder aus dem Nachrichtenportal als Quelle gestrichen zu werden. Die meisten der (Print-)Verlage gingen darauf ein, gleichzeitig reichte die VG Media aber beim Kartellamt eine Beschwerde ein und wollte hier einen Machtmissbrauch Googles erkennen.

Die Wettbewerbshüter folgten den Argumenten laut FAZ aber nicht, ganz im Gegenteil, die Verlegerbeschwerde wurde regelrecht zerlegt. “Die Anknüpfungspunkte für ein eventuell kartellrechtsrelevantes Verhalten von Google beruhen teilweise nur auf Mutmaßungen”, so das Kartellamt, das auch zur Ansicht kam, dass das “eigentliche Beschwerdeziel unklar” sei. Insgesamt sei das Vorgehen der VG Media weder “schlüssig” noch “substantiiert.”

Das Kartellamt kam zur Auffassung, dass Google nicht verpflichtet sei, den Verlagen die “Snippets”, also kurzen Textauszüge, abzukaufen. Kartellamtspräsident Andreas Mundt sieht nicht einmal einen für ein Verfahren erforderlichen “hinreichenden Anfangsverdacht.”

Geht der Schuss nach hinten los?

Google wollen die Kartellwächter aber weiterhin beobachten und tätig werden, sollte Google etwa eine Seite komplett aus dem Index werfen (was aber faktisch ausgeschlossen werden kann). Interessant ist aber vor allem die Drohung des Kartellamtes in Richtung der Verleger: Denn man stellt sich die Frage, ob nicht auch die VG Media ein verbotenes Kartell sei und behält sich eine entsprechende Prüfung vor.

 

Erstmals erschienen auf:

 

http://winfuture.de

Ebooks

Urheberrecht: E-Book-Anbieter dürfen Weiterverkauf von Dateien untersagen

Urheberrecht

Was für Software gilt, gilt noch lange nicht für andere digitale Waren. Bei E-Books und Hörbüchern darf der Weiterverkauf von Downloads untersagt werden.

Anbieter von E-Book- und Hörbuch-Downloads dürfen den Weiterverkauf der Dateien untersagen. Ein entsprechendes Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Hamm vom Mai 2014 ist jetzt rechtskräftig geworden. Wie der Bundesgerichtshof in Karlsruhe am Donnerstag bestätigte, nahm der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. seinen Einspruch gegen die Entscheidung des OLG, eine Revision nicht zuzulassen, zurück. Die Verbraucherzentrale hatte gegen den Online-Händler buch.de geklagt, der das Verbot des Weiterverkaufs in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen verankert hat. (BGH AZ: I-ZR 120/14, OLG Hamm AZ: 22 U 60/13)

Das nun rechtskräftige Urteil sei ein wichtiges, positives Signal, hieß es in einer Mitteilung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Die Entstehung eines “Gebrauchtmarktes” für E-Books und Hörbücher könne weder im Sinne der Autoren, Verlage und Händler noch der Kunden sein. Der Primärmarkt für digitale Inhalte würde in einem solchen Fall völlig zusammenbrechen. “Im Gegensatz zu gedruckten Büchern können digitale Bücher praktisch unendlich vervielfältigt und weitergegeben werden, zudem nutzen sie sich nicht ab. Welchen Grund gäbe es, das Original zu kaufen, wenn es eine riesige Auswahl identischer, aber günstigerer Kopien gibt?”, fragte der Börsenverein.

Software ist ein spezieller Fall

Ebenso hatte das OLG Hamm argumentiert. Nach Ansicht der Richter unterliegen aus dem Internet heruntergeladene Audio-Dateien und deren Kopien der Regelung von Paragraf 19 des Urheberrechtsgesetzes. Demnach bleibt das “Recht der öffentlichen Zugänglichmachung” auch nach dem Download beim Urheber. Anders als bei gedruckten Büchern oder CDs ende das Verbreitungsrecht des Urhebers nicht mit dem Verkauf, urteilten die Richter.

Der Gesetzgeber unterscheide zudem bewusst zwischen Computerprogrammen und anderen digitalen Dateien. Beim entsprechenden Paragrafen 69a-g des Urheberrechtsgesetzes handele es sich “um eine ganz spezielle, maßgeschneiderte Lösung exakt für und nur für Computerprogramme …, die nicht analogiefähig ist und es auch nicht sein soll”. Die Entscheidung des EuGH (C 128/11), wonach Software ohne Zustimmung des Herstellers weiterverkauft werden darf, betreffe Software und nicht andere digitale Produkte, insbesondere nicht Multimediadateien, speziell Hörbücher. “Ausgehend von den vorstehenden Ausführungen lassen sich die Spezialregelungen für Software nicht generalisieren”, schrieb das Gericht.  (fg)

 

www.golem.de/news/urheberrecht-e-book-anbieter-duerfen-weiterverkauf-von-dateien-untersagen-1408-108879.html

http://www.golem.de

Social Media

Twitter und Facebook – Rekordzahlen beim deutschen WM-Sieg

Deutschland ist Weltmeister – und Twitter die Bühne, auf der gefeiert wird. 32 Millionen Posts wurden rund um das Finale gegen Argentinien abgesetzt. Darunter jede Menge Selfies von Spielern und Glückwünsche von prominenten Gratulanten. Auch Facebook verzeichnete Höchstwerte.

Wir sind Twitter. Der Kurznachrichtendienst meldete mit 618.725 Tweets pro Minute nach Schlusspfiff den höchsten Wert seiner Geschichte. Facebook verzeichnete mit 280 Millionen Interaktionen während des Spiels am Sonntagabend in Rio de Janeiro die höchsten Nutzungszahlen während eines Einzelsportereignisses seit Bestehen der Plattform.

Eine Millionen Likes für Sieger-Selfie

Twitter dagegen verpasste die höchste Zahl an Tweets während des gesamten Spiels: die abgesetzten 32,1 Millionen Nachrichten konnten die 35,6 Millionen Tweets bei der 7:1-Gala gegen Brasilien nicht toppen. In beiden Netzwerken waren Matchwinner Mario Götze und Argentiniens Superstar Lionel Messi die meistgenannten Spieler. Die WM in Brasilien war die Twitter-WM. Niemals zuvor zwitscherten Spieler und Fans so eifrig, wie während des Fußballfests in Brasilien.

Bereits kurz nach dem großen Triumph erfuhren die Fans dank des sozialen Netzwerks, wie die WM-Helden feierten. Lukas Podolski schickte bereits erste Tweeds direkt von der Feier auf dem grünen Rasen. Zunächst gab’s einen Schmatzer von Kumpel Bastian Schweinsteiger, dann nahm Poldi die Kanzlerin in die Mangel – das Kabinen-Selfie mit Kanzlerin Angela Merkel. Nationalspieler Lukas Podolski schickte noch vom Spielfeld ein Foto mit Teamkollege Bastian Schweinsteiger ins Netz. Das Gewinner-Selfie bekam mehr als eine Million “Gefällt mir”-Klicks auf Facebook. Ein Schnappschuss von Podolski mit Kanzlerin Angela Merkel schaffte ebenfalls mehr als eine Million “Likes”. Abwehr-Riese Per Mertesacker legte nach und postete ein Gruppenbild, diesmal auch mit Bundespräsident Joachim Gauck und Weltmeister-Coach Jogi Löw. „Weltmeister“.

Rihanna: “Ich habe ein Selfie mit dem Pokal gemacht”

Zahlreiche Promis stimmten in den Siegestaumel ein. Popstar Rihanna jubelte, es sei der beste Tag ihres Lebens. Sie schickte Fotos aus dem Stadion, mit den deutschen Nationalspielern – und dem WM-Pokal in der Hand. Rihanna schrieb: “Ich habe den Pokal angefasst, ich habe den Pokal gehalten, ich habe den Pokal geküsst, ich habe ein Selfie mit dem Pokal gemacht!!!”

Ein anderes Bild zeigte den Popstar zusammen mit Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski, die Rihanna je ein Küsschen auf die Wange drücken. Basketball-Star Dirk Nowitzki stimmte ebenfalls in den Jubel ein. “Weltmeister!!!!! Freu mich wahnsinnig fuer die Jungs! Super Mannschaftsleistung ueber das ganze Turnier”, schrieb er. 

Auch die ARD stellte einen neuen Allzeitrekord auf. Der 1:0-Erfolg nach Verlängerung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im WM-Finale gegen Argentinien hat mit 34,65 Millionen Zuschauern (ARD) für einen deutschen TV-Rekord gesorgt. Die alte Bestmarke stand bei 32,57 Millionen Fans (ZDF) vom historischen 7:1 am 8. Juli im Halbfinale gegen Gastgeber Brasilien.

 

Original-Quelle:

http://www.focus.de/digital/internet

Sicherheit

Böser Zwilling der Telekom-Rechnung hat Virus im Gepäck

Nach gefälschten Bahn-Buchungsbestätigungen sind nun auch nachgeahmte Telekom-Rechnungen im Umlauf, die man kaum vom Original unterscheiden kann. Der Dateianhang enthält einen Virus. Der Betreff lautet perfiderweise “RechungOnline Monat April 2013″ – genau so eine Mail versendet die Telekom derzeit im Original an ihre Kunden. Auch inhaltlich ist die HTML-Mail kaum von ihrem Vorbild zu unterscheiden. Die Grafiken werden direkt vom Server der Telekom nachgeladen.

Bislang konnte man Viren- und Phishing-Mail in der Vergangenheit meist schon aufgrund der schlechten Grammatik auf den ersten Blick als Fälschung identifizieren. Derzeit sind jedoch verstärkt Malware-Mails im Umlauf, für die offenbar echte Mails bekannter deutscher Unternehmen Modell gestanden haben.


Bis auf die fehlende persönliche Anrede gleicht die virulente Telekom-Rechnung dem Original.

Der wichtigste Anhaltspunkt dafür, dass es sich um eine Fälschung handelt, ist die fehlende persönliche Anrede. Der Absender lautet bei dem uns vorliegenden Exemplar angeblich “rechnungonline.@telekom.de”, es befindet sich also ein Punkt vor dem @-Zeichen, der dort nicht hin gehört. Spätestens aber bei dem Anhang sollte man misstrauisch werden: Es handelt sich um ein Zip-Archiv mit dem Namen Telekom-2013_04-Rechnung.zip, teilweise enthält der Dateiname noch eine gefälschte Auftragsnummer.

Der Dateiname des darin enthaltenen Schädlings hat zwei Erweiterungen, nämlich pdf.exe, was höchst verdächtig ist. Da Windows allerdings standardmäßig bekannte Dateinamen-Erweiterungen ausblendet, dürfte das vielen Windows-Nutzern nicht auffallen. Laut einer Analyse in der Anubis-Sandbox erstellt der Schädling eine Datei “C:Documents and SettingsAll Userssvchost.exe”, die er mit der Bezeichung “SunJavaUpdateSched” als vermeintlichen Java-Updater in den Systemstart einhängt.

Man kann sich übrigens keinesfalls darauf verlassen, dass man Virenmails an den oben genannten Indikatoren erkennt. Der zusätzliche Punkt in der Absenderadresse etwa lässt sich spielend einfach korrigieren. Eine persönliche Anrede könnte die Cyber-Kriminellen mit gestohlenen Kundendaten umsetzen. Und der Anhang muss auch nicht zwangsläufig auf .exe enden – auf vielen Rechnern ist eine veraltete und somit verwundbare Version des PDF-Anzeigeprogramms Adobe Reader installiert. Diese Systemen könnten die Ganoven auch mit einem präparierten .pdf-Dokument knacken.

Darüber hinaus kursiert derzeit unter anderem recht gemachte Phishing-Mails, die angeblich von der Sparkasse stammen. Die Betreffzeilen lauten etwa “Konto Re-Aktivierung nötig!!” oder “Update Online Banking”, als Absender ist zum Beispiel “info@sparkasse.de” oder die Sparkasse Erlangen angegeben.

 

 

Zuerst veröffentlicht auf:

http://www.heise.de

Internet Marketing

Reklame und Technik: Wie Werbung so richtig Spaß machen kann

Moderne Technik bringt Spannung in die Werbung: Autos werden unsichtbar, Engel tanzen mit Passanten, der Flaschenöffner lädt Facebook-Freunde zum Feiern ein. Die Grenzen zur realen Welt verschwimmen. Von Thomas Jüngling Thomas JünglingBiografie und alle Artikel des Autors (mehr …)

Sicherheit

Angriff auf US-Atomforscher: Microsoft warnt vor Zero-Day-Lücke in IE8

Microsoft warnt vor einer neuen Zero-Day-Lücke in Internet Explorer 8. Betroffen sind Nutzer von Windows XP, Server 2003, Vista, Server 2008, 7 und Server 2008 R2. Einem am Freitag veröffentlichten Advisory zufolge könnte die Schwachstelle missbraucht werden, um Schadcode einzuschleusen und auszuführen. Ein Opfer muss dafür lediglich eine speziell präparierte Website besuchen. Die Anfälligkeit wird schon für Angriffe auf US-Forscher missbraucht, die unter anderem an der Entwicklung von Atomwaffen beteiligt sind. (mehr …)

Internet Business

BKA vs. Anonymous:

Original-Artikel: http://www.golem.de

Nach einer Anonymous-Attacke auf die Internetseiten der Gema durchsuchte das Bundeskriminalamt die Wohnungen von 106 Verdächtigen. Der Strafanwalt Udo Vetter hält das Vorgehen der Behörden für martialisch, überzogen und offenbar politisch motiviert. (mehr …)

Internet Business

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While some people choose to march wildly in the streets while chanting about how unfair life is, others are intent on earning a living by using their drive and determination to start a business. If you’re one of the innovators in life, here are some great SEO tactics you can use for your web business. (mehr …)

Internet Marketing

Ihre Montageanleitung als neue Marketingwaffe nutzen

Für den Hersteller kann dies mitunter gravierende Folgen haben, denn solche negativen Erlebnisse brennen sich nicht nur im Gedächtnis ein, sie sorgen auch unbewusst für eine deutlich schlechtere Qualitäts- und Servicewahrnehmung. In Zeiten scheinbar unendlich wirkender multimedialer Möglichkeiten sowie im Lebensalltag omnipräsenter Smartphones bieten sich mit 3d animierten Montageanleitungen buchstäblich völlig neue Sichtweisen auf Produkte: starre Bilder mit kurzen, technisch geprägten Hinweisen werden zum Leben erweckt, das schrittweise Vorgehen wird nicht nur anschaulich visualisiert, sondern optional auf der Tonspur oder mittels Untertitel in verständliche Worte gehüllt. Unter cybergrafie.de finden Interessierte einen professionellen und ganzheitlichen Anbieter, der Aufbauanleitungen mit Animationen zum Leben erweckt. Produkte können mit einem individuell angefertigten Video effizient vermarktet werden, die Zufriedenheit von Kunden kann auf diesem Wege aktiv gesteigert werden.

3d animierte Bilder sagen definitiv mehr als tausend Worte

Animierte Montageanleitungen scheinen nicht nur die Antwort auf verzweifelte Kunden beim Aufbau bzw. der Inbetriebnahme von Produkten zu sein, sie erfüllen konzeptionell genau das, was aus der Wahrnehmungspsychologie schon lange bekannt ist. Demnach ist der Mensch ein ‘neugieriges Augentier’, der visuellen Dominanz des Menschen kann durch animierte Produktvideos also vollends entsprochen werden. Zudem bewirkt die Kombination aus Wort und Bild ein höheres Verständnis für die dargestellten Vorgänge. Letztlich nehmen Verbraucher den ganzen Vorgang als sehr angenehm war, was sich direkt auf die Produktbewertung niederschlägt. Unternehmen haben die Chance, Kunden mit solchen innovativen Angeboten zu überraschen und sich von der Konkurrenz abzuheben. (mehr …)

Internet Business

Paid Content: Telegraph und Sun werden kostenpflichtig

 

Rupert Murdoch ist konsequent: Ab Mitte des Jahres müssen Leser für die Onlineausgabe der Sun bezahlen. Auch der Telegraph verlangt künftig Geld für Onlineinhalte, erlaubt aber, einige Artikel im Monat kostenlos zu lesen.

Die britischen Tageszeitungen Daily Telegraph und Sun haben angekündigt, ihre Onlineinhalte kostenpflichtig zu machen. Die beiden Zeitungen setzen aber auf unterschiedliche Modelle der zahlungspflichtigen Inhalte. (mehr …)

Internet Marketing

Webtexte, die Leser erreichen

Viele Webseiten-Texte sind zu ausschweifend und zu lang. Denn häufig werden Texte, die für die Image- oder Produktbroschüre erstellt wurden, einfach für das Internet zweitverwertet. Was dabei viele nicht wissen: die Anforderungen an Printtexte gegenüber jenen für den Onlinebereich unterscheiden sich gravierend. Warum das so ist? Leseverhalten ist medienabhängig. So ist Lesen am Bildschirm anders als das Lesen von Printprodukten. Am Rechner wird eher quer gelesen. Der Text wird gescannt auf der Suche nach relevanten Stichworten. Gedrucktes dagegen wird eher Wort für Wort und von oben nach unten durchgelesen. (mehr …)

Sicherheit

Phishing-Mails und Abzock-Anrufe – So schützen Sie sich vor Betrug im Netz

Über Mails, gefälschte Webseiten oder Facebook-Posts versuchen Betrüger bei Phishing-Angriffen, an Nutzerdaten zu gelangen. Die verkaufen sie oder räumen das Konto des Betroffenen leer. Besonders dreiste Täter rufen ihre Oper sogar an und versuchen, ihnen Informationen zu entlocken.
„Ihr Konto ist gesperrt!“: Diese Mail ist ein Schock. Einige Zeilen weiter folgt eine Anweisung zur Reaktivierung des Kontos. Link klicken, Kontonummer, Passwort und drei TANs eingeben. Glück gehabt – denkste! Wer das tut, für den fängt der Ärger erst an. Den er ist einem Phishing-Angriff zum Opfer gefallen.

Phishing ist eine englische Wortschöpfung für das Fischen von Passwörtern und anderen privaten Zugangsdaten. Die Fantasie der Kriminellen kennt keine Grenzen. Sie missbrauchen die Namen von Kreditkartenunternehmen und Banken ebenso wie die von Versandhäusern, Online-Shops, Ministerien oder Behörden. Mit einem sogenannten Phishing-Radar versucht die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Nutzer vor aktuellen Maschen zu warnen. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik hat sich die Zahl der gemeldeten Phishing-Fälle in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt. Allein 2011 betrug der Schaden 26 Millionen Euro. (mehr …)

Social Media

Studie zeigt: ImmobilienScout24 hat die beste Facebook-Seite der Immobilienwirtschaft

Berlin, 4. Juni 2013 – Im Rahmen einer Studie von Dr. ZitelmannPB zur Nutzung von Social Media in der Immobilienbranche wurden die Facebook-Auftritte von 81 Unternehmen analysiert: Sieger ist die Seite von ImmobilienScout24. Der Auftritt punktet durch die größte Fangemeinde, einen hohen Anteil an aktiven Nutzern und die schnelle Reaktionszeit bei User-Anfragen.

Bei der Analyse durch Dr. ZitelmannPB wurden 81 Facebook-Seiten nach verschiedenen Qualitätsmerkmalen untersucht. Ein Kriterium war die Größe des Netzwerkes, das die Seiten-Betreiber aufbauen konnten. Die Fanpage von ImmobilienScout24 verfügt zum Testzeitpunkt über 70.544 „Gefällt mir“-Angaben von Facebook-Nutzern (aktuell 95.469) und ist damit Spitzenreiter in der gesamten Immobilienbranche. Laut den Studienergebnissen liegt der Durchschnitt bei 2.631 „Likes“ pro Immobilienunternehmensseite. (mehr …)

E-Commerce

Studie Hotelportale: Nicht immer transparent und günstig – Testsieger ist ehotel, HRS bietet den besten Service

Hamburg (ots) – Ob Berlin, Paris oder New York – Hotelportale im Internet bieten weltweit Unterkünfte für jeden Geschmack und jedes Portemonnaie. Dabei bleibt einem der lästige Vergleich einzelner Hotelwebseiten erspart und man findet schnell die passende oder preiswerteste Alternative. Doch wie übersichtlich sind die Portale, und gibt es dort günstige Angebote? Welchen Service können Verbraucher erwarten? Das Deutsche Institut für Service-Qualität untersuchte im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv neun bedeutende Hotelportale. (mehr …)

Sicherheit

Owncloud: Selbst gemachter Cloudspeicher mit Virenschutz

 

Die kostenlose Cloud-Speicherlösung Owncloud ist in Version 5 erschienen und bietet nicht nur einen Virenschutz, sondern auch verbesserte Foto-, Adress- und Kalenderfunktionen. Nutzer können Owncloud im Gegensatz zu Dropbox auf dem eigenen Webspace installieren.

Über 100 Änderungen sind in die Cloud-Speicherlösung Owncloud in Version 5 eingegangen. Zu den wichtigsten gehört ein eingebauter Virenscanner. Aber auch eine aufgeräumte Benutzeroberfläche, Verbesserungen bei der Kalender- und Adressverwaltung und dem Fotomodul zählen zu den Neuerungen. Der Funktionsumfang von Owncloud liegt damit weit über dem des Konkurrenten Dropbox. (mehr …)

SEO

How Mastering Search Engine Optimization Can Improve Your Business

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If you have a website, you are sure to have heard of the importance of high search engine rankings. You are probably wondering exactly how to get them and how they will add to your success. Follow these guidelines to discover new approaches for improving your site’s ranking on search result pages. (mehr …)

Internet Business

Facebook ist eine Firma ohne Eigenschaften

Was steckt hinter der Löschung kirchenkritischer Kommentare auf Facebook? Der Internet-Forscher Geert Lovink sieht “New-Age-Menschen” am Werk, deren Löschpolitik keiner Ethik folgt. Facebook sei als Forum für öffentliche Debatten ungeeignet.

Der Medienwissenschaftler und Aktivist Geert Lovink beschäftigt sich mit der Netzkultur, Gegenöffentlichkeiten im Internet und den Utopien der Internetwirtschaft. 2004 gründete Lovink mit dem Institute for Network Cultures in Amsterdam ein eigenes Institut. 2010 löschte er im Zuge der Aktion Quit Facebook Day seinen Facebook-Account. (mehr …)